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Getrieben von naiven Träumen von Sieg und Ruhm, zieht ein siebzehnjähriger junger Mann freiwillig an die Front des ersten Weltkriegs. Bei einem Gasangriff der Deutschen verliert er sein Augenlicht. Tastend geht er durchs Militärlager. Seine Kameraden helfen und führen ihn. Wegen seines überdurchschnittlichen Gehörs wird er an einem Frühwarnsystem für feindliche Flugzeuge eingesetzt.
Aktuelle dokumentarische Aufnahmen von Orchesterproben zu Sergei Rachmaninows Konzerten begleiten die Handlung ohne sie zu unterbrechen. Geprobt wird das 3. Konzert für Klavier und Orchester Op. 30, das er 1909, also vor dem Ersten Weltkrieg geschrieben hat, und die Sinfonischen Tänze Op. 45, die zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, 1940, entstanden. Die Proben übersetzen die Motive und Themen in einen akustischen Resonanzraum. Die Bilder des Films sind von einer außergewöhnlichen visuellen Kraft. In ihrer Stilisierung erinnern sie an Ingmar Bergman