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Do, 16.05.2013, 20:00 Uhr
Tonhalle Düsseldorf
5. Piano Solo
Klassik

Schubert, F.: Sonate D 279
Brahms, J.: Intermezzi op. 117
Schumann, R.: Kinderszenen
Schumann, R. Fantasie

Es ist gar nicht so lange her, dass da plötzlich ein russischer Wirbelwind über die Bühnen der Welt rauschte, der als „Tastenlöwe" bezeichnet den Namen Arcadi Volodos trug. Das war 1997. Nach einigen Jahren der intensivsten Konzerttätigkeit in aller Welt, reduzierte Volodos die Anzahl seiner Auftritte auf unter 40 im Jahr. Die Intensität seiner musikalischen Aussagen hat dadurch gewonnen. Ein doppeltes Glück also für das Publikum, wenn es einen dieser Auftritte miterleben darf. Zudem haben seine Programme mittlerweile auch nicht mehr den Nimbus eines rein auf Virtuosität setzenden Alleskönners. Vielmehr entwirft Volodos Gedankenspiele durch die Auswahl der Werke. So kann man miterleben, wie sich Schubert in seiner frühen Sonate C-Dur dieser Form annäherte, sich Brahms im Alter in seinen „Wiegenliedern meiner Schmerzen" zurückerinnert, Schumann dann mit seinen „Kinderszenen" ebenfalls einen Rückblick wagt und in seiner „Fantasie" C-Dur wiederum ein neues Kapitel für das Genre der Klaviersonate aufschlägt. Ein rundum spannendes wie schwierig-anspruchsvolles Programm, das die Reife eines Pianisten beweist.

Karten: € 66,- / 58,- / 54,- / 40,- / 28,-