Kultur

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Die Entwicklung der russisch-deutschen Beziehungen lässt sich seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis heute nachverfolgen. So entstanden Beziehungen im Bereich der Wissenschaft, Kultur oder Kunst noch zu Zeiten der Herrschaft von Peter I. Das „alte Russland“ und das „gelehrte Deutschland“ kooperierten als Partner und entwickelten vielfältige politische, wirtschaftliche und kulturelle Bindungen.

In Sankt Petersburg, aber auch in anderen russischen Städten erinnern viele Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Kultur an das großartige Haus Oldenburg, eines der mächtigsten Häuser Europas. Die deutschen Emigranten des Hauses, die seit Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Februarrevolution 1917 in Russland lebten, werden auch die Oldenburger Prinzen genannt. Durch ihr Wirken entstanden z.B. die Kaiserliche Rechtsschule, das Institut für experimentelle Medizin, das Mariinsky- sowie das Maksimilian-Krankenhaus in St. Petersburg, das Heim für Geisteskranke in Udelnaja, der Kurort Gagra uvm.

Galina Naichina wird über drei Generationen der Oldenburger Prinzen zu berichten, deren Leben und Wirken untrennbar mit Russland verbunden waren.

Der Vortrag wird in russischer Sprache gehalten.

02.12.2012, um 15:00 Uhr

Räumlichkeiten der Russischen Gesellschaft NRW e.V.
Graf-Adolf-Straße 49, 1. Etage
40210 Düsseldorf