Kultur

Institut »Integration »Kultur »

Zum ersten Mal fand am 15 Februar 2011 die Eröffnung des Kabinetts der Stiftung „Russkiy Mir“ auf Basis der „Russischen Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfallen e.V.“ statt. Das Kabinett wurde von einer jungen, energischen und in der gemeinnützigen Arbeit erfolgreichen Organisation namens „Russische Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfallen e.V.“ eröffnet.

Die Kabinettseröffnungszeremonie verlief in feierlicher, freundlicher und ungezwungener Atmosphäre.
Nach der Begrüßungsrede der Vorsitzenden der „Russischen Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfallen e.V.“ Frau Jana Zviaghin, übernahm Frau Tatiana Bokova, die 1. Stellvertretende Vorsitzende der Stiftung „Russkiy Mir“ das Wort. Sie stellte den eingeladenen Gästen die Hauptrichtungen der Aktivitäten der Stiftung „Russkiy Mir“ und das Programm des „Kabinett der Stiftung „Russkiy Mir“ vor.

Die Vorstandsmitglieder der „Russischen Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfallen e.V.“, Frau Alena Schulz-Fiodarava, Herr Dmitriy Ivanov und Frau Natalia Gershevskaya präsentierten anschließend die wichtigsten Projekte ihrer Organisation, welche das Ziel verfolgen, die Erhaltung der russischen Sprache und Kultur in Deutschland, besonders in Bildungs- und Kunstbereichen, durch Festival- und Bühnenaktivitäten zu unterstützen.

Die „Russische Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfallen e.V.“ widmet in ihrer Arbeit eine besondere Aufmerksamkeit der deutsch-russischen Zweisprachigkeit, der Verbreitung der russischen Sprache und Literatur, der Kooperation russischer mit deutschen Wissenschaftlern – den sogenannten Russisten und insbesondere der Herstellung einer Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstanzen aus NRW und der GUS, sowohl im humanitären Bereich, als auch zur Unterstützung russischsprechender Eltern des Landes.
Die Gesellschaft unterstützt auch die Einführung von russischsprachigen Angeboten in unterschiedliche Programme der Düsseldorfer Museen. Dank der bereits vorhandenen Kenntnisse und des stetigen Studiums der postmodernen und gegenwärtigen Geschichte Europas bekommen unsere Landsleute somit die einmalige Gelegenheit, in Begleitung einer Kunstwissenschaftlerin, eine tiefe emotionale Bindung mit ihrer neuen Heimat zu bilden, ohne dabei ihre Identität zu verlieren.

Ein besonderer Schwerpunkt in der Tätigkeit der Gesellschaft ist die Arbeit mit russischsprachigen Jugendlichen im Alter von 18 bis 30 Jahren.
Kursangebote in Ferien-Akademien, Aufführungen des stummen Theaters „Esperanto“, des Studio-Theaters von Dmitriy Ivanov, des „Poetry Slam“ in russischer Sprache, das russischsprachige Festival für alternative Musik und Kunst «OstAnders» und das internationale Festival «NRWelt» bilden nur einen Teil der Veranstaltungen, die die „Russische Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfallen e.V.“ durchführt.

Um interkulturelle Dialoge zwischen Russland und Deutschland zu favorisieren, plant die „Russische Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfallen e.V.“ zurzeit auch Projekte in Bereichen der Foto- und Kinokunst der Moderne ins Leben zu rufen.
Im Anschluss an den offiziellen Teil des Abends erwartete die Gäste eine musikalische Überraschung. Die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft, brillante Musikerinnen Frau Anna Shevchenko-Böhmer (Geige) und Frau Olga Andryushchenko (Klavier) spielten klassische Musik in bester russischer Tradition.



Die Eröffnung des Kabinetts der Stiftung „Russkiy Mir“ weckte ein großes Interesse nicht nur seitens der russischen Diaspora des Landes Nordrhein-Westfallen. Gäste aus den Nachbarländern Hessen und Rheinland-Pfalz, Repräsentanten deutscher Organisationen und sowohl russisch- als auch deutschsprachiger Presse wie der Blätter „Moskovskiy Komsomolez“ und „Rheinische Post“ besuchten die Veranstaltung.

An diesem Abend waren auch der Generalkonsul der Russischen Föderation – Herr Evgeniy Shmagin, die Vorsitzende des deutschen Koordinationsrats der russischsprechenden Landsleuten – Frau Larissa Yurchenko, der Direktor des Goethemuseums in Düsseldorf – Herr Prof. Dr. Folkmar Hansen, der Kulturdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf – Herr Hans-Georg Lohe, der Präsident der Gesellschaft Deutsch-Russischer Freundschart „Düsseldorf – Moskau 1991“ – Herr Albert Bittner, der Vorstandsvorsitzende des Deutsch-Japanischen Wirtschaftskreises in Düsseldorf, der Präsident der Union der Deutsch-Japanischen Gesellschaften in Deutschland – Herr Dr. Ruprecht Fondran und andere hochkarätige Gäste anwesend.

Im Rahmen der Kabinettseröffnung besuchten Frau Bokova und Frau Zviaghin in Düsseldorf Herrn Longin, den Erzbischof Klins[1] und Leiter der Ständigen Vertretung der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland und der Europäischen Union. Zum Anlass der Kabinettseröffnung wurden auch russischsprachige Medien wie die Kinderzeitschrift „Ostrov tam i tut“ («Остров там и тут») und die Monatszeitung „Sootechestvennik MK“ («Соотечественник МК») präsentiert.