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UdSSR 1966 • DF • Regie: Eldar Rjasanow • mit Innokentij Smoktunowski, Oleg Efremow,
Ljubow Dobrschanskaja, Anatolij Papanow, Olga Arosewa, Andrej Mironow • 94 Min.

Eine Hommage an den im November 2015 verstorbenen Regisseur Eldar Rjasanow:
Er war einer der bekanntesten und beliebtesten Filmemacher der Sowjetunion und Russlands, ein Meister liebevoller gesellschaftskritischer Komödien, die in Russland jeder kennt.
Juri Dedotschkin, der Protagonist der Autoaffären, ist ein Robin Hood der Autodiebe. Eigentlich ist er Versicherungsmakler, verdingt sich jedoch nebenbei als Autoknacker. Dabei klaut er nur die Wagen von Schiebern, geschmierten Beamten und sonstigen Verbrechern. Den Gewinn aus dem Autokauf überweist er an Kinderheime. Doch er muss sich hüten, denn sein bester Freund, ein Polizist, ist ihm schon auf der Spur. Sie spielen in derselben Theatergruppe. Bei einer Shakespeare-Inszenierung kommt es zum Showdown.

Literarische und filmische Vorbilder für die Figur des Juri Dedotschkin waren für Rjasanow Don Quichote, Charlie Chaplin und Dostojewskis Fürst Myschkin.

Ein gesellschaftskritischer Unterhaltungsfilm, der auch wegen der herausragenden schauspielerischen Leistung des berühmten Hamlet-Darstellers Innokenti Smoktunowski sehenswert ist.