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Daniil Trifonov

Johannes Brahms | Chaconne von J.S. Bach in d-Moll (für die linke Hand allein) | Variationen über ein Thema von Niccolò Paganini für Klavier solo a-Moll op. 35 Heft I & II
Franz Schubert |Sonate in G-Dur op. 78 D 894
Sergej Rachmaninow |Sonate Nr. 1 in d-Moll op. 28

„Derzeit gibt es keinen Pianisten, der dem Russen Daniil Trifonov spieltechnisch das Wasser reichen könnte.“ Mit diesen Worten verbeugte sich die Süddeutsche Zeitung einmal nach einem Recital vor Trifonov. Die New York Times schrieb hingegen 2013 nach seinem spektakulären Konzert in der Carnegie Hall: „Er ist auch ein nachdenklicher Künstler.“ Genau diese Mischung aus atemberaubender Brillanz und beeindruckender intellektueller Gestaltungskunst ist es, mit denen sich Trifonov in nur wenigen Jahren nicht nur in der Belle Etage des Klavierspiels etabliert hat. Mit seiner auch riesigen Palette an Klangfarben hat er altgediente Musiker wie Alfred Brendel, Gidon Kremer und nicht zuletzt Martha Argerich begeistert, die zu Trifonovs Spiel meinte: „Ich habe so etwas noch nie gehört.“ Mit diesem enthusiastischen Urteil hatte Argerich auch all jene Wettbewerb-Jurys in ihren Entscheidungen bestätigt, diesem russischen Wunderknaben 2011 den 1. Preis beim Arthur Rubinstein-Klavierwettbewerb in Tel Aviv sowie beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb zu verleihen. Für sein inzwischen bereits viertes Recital beim Klavier-Festival Ruhr hat Trifonov u.a. auch eine Klaviersonate von Rachmaninow und damit eines Landsmanns ausgewählt, dem er seine ganz neue CD „Rachmaninow Variationen“ gewidmet hat.