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Evgeny Kissin (Klavier)
Julian Rachlin (Violine)
Mischa Maisky (Violoncello)


Franz Schubert Klaviertrio Nr. 1 in B-Dur D 898

Peter Iljitsch Tschaikowsky Klaviertrio in a-Moll op. 50

Bislang trat Evgeny Kissin beim Klavier-Festival Ruhr stets als Solist auf. Mit einem Programm, das sonst nur noch in der Philharmonie de Paris zu erleben ist, macht er dem Klavier-Festival Ruhr nun ein ganz besonderes Geschenk. Am Montag, 18. April, 20 Uhr kehrt der Pianist mit dem Geiger Julian Rachlin und dem Cellisten Mischa Maisky zum großen Pianistentreffen an der Ruhr zurück. Die Zuhörer erwartet eine Trio-Besetzung mit Weltstarts, die mit Werken von Franz Schubert und Peter lljitsch Tschaikowsky zwei Meisterwerke der Gattung interpretieren werden.

Franz Schuberts Klaviertrio in B-Dur D 898, mit dem die Künstler den Abend eröffnen, ist geprägt von weicher, fließender Melodik. Nicht die Darstellung von Virtuosität, sondern das Ausloten eines besonderen kammermusikalischen Tons steht bei diesem Werk im Vordergrund. Bis heute zählt das Klaviertrio zu Schuberts beliebtesten Kammermusikwerken.

Peter Iljitsch Tschaikowskys Klaviertrio in a-Moll op. 50 gilt als bedeutendstes Kammermusikwerk des Komponisten – und als klingendes Epitaph. Anlass für die Komposition in den Jahren 1881 und 1882 war der Tod von Tschaikowskys Freund und Förderer Nikolaj Rubinstein. Zu seinem Andenken entstand ein Werk, das die Grenzen der Kammermusik in seiner ausladenden Klanglichkeit fast zu sprengen droht.

(Karten gibt es an der Abendkasse, über die Ticket Hotline 01806/ 500 80 3 oder direkt und platzgenau im Internet unter www.klavierfestival.de)