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Johannes Brahms Thema und Variationen in d-Moll op. 18b (Transkription des 2. Satzes
aus dem Streichsextett op. 18)

Acht Klavierstücke op. 76

Johannes Brahms Drei Intermezzi op. 117

Sechs Klavierstücke op. 118


Nicht an der Schnelligkeit der Finger, sondern am Klang eines Pianisten lässt sich wahres Virtuosentum erkennen, meint Arcadi Volodos. Von reinen Bravourstücken hat der 1972 in St. Petersburg geborene Pianist nach und nach Abstand genommen. Lieber stellt er seine überragende technische Brillanz in den Dienst der Musik. Der Magie der so entstehenden, hoch differenzierten Interpretationen kann sich kein Zuhörer entziehen. Seine Auftritte – von der New Yorker Carnegie Hall bis zu den europäischen Konzertpodien in Wien, Berlin, Paris oder Amsterdam – geraten regelmäßig zu Sternstunden des Klavierrezitals.
Sein diesjähriges Konzert beim Klavier-Festival Ruhr widmet er ganz dem Werk Johannes Brahms‘, der 2016 im Fokus des Festivals steht. Den Abend eröffnet er mit Thema und Variationen in d-Moll op. 18b und den klangprächtigen Sechs Klavierstücke op. 118. Im zweiten Teil des Abends wendet sich der Pianist mit op. 117 und op. 118 den Spätwerken Brahms‘ zu, die 1892 entstanden und durch ein vielfältiges Klangspektrum geprägt sind. Im Rahmen dieses Konzerts wird Arcadi Volodos von Professor Franz Xaver Ohnesorg mit dem Preis des Klavier-Festivals Ruhr ausgezeichnet.
(Karten gibt es an der Abendkasse, unter der Ticket Hotline 01806/ 500 80 3 oder direkt und platzgenau im Internet unter www.klavierfestival.de)